Ideenwettbewerb
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Gewinner im Ideenwettbewerb für Kinder und Jugendliche in der Uckermark ausgezeichnet

Die Preise des diesjährigen Ideenwettbewerbs der Bürgerstiftung Barnim Uckermark für Kinder und Jugendliche gehen nach Angermünde, Brüssow, Lychen und Templin. Die Preise wurden im Rahmen der Demokratiepreisverleihung der Bürgerstiftung am 23. November 2018 in der Prenzlauer Blumenhalle überreicht.

Die Jury zeichnete folgende Projektideen aus:
1.    Mit 300 Euro: Jugendliche am Gymnasium Angermünde starten die Initiative „Wir lassen uns keine kleben“. Sie wollen rechte Hetze aus dem Stadtbild entfernen und durch Friedensbotschaften mit Graffitis ersetzen. Die Stadtverwaltung unterstützt diese Idee.
2.    Mit 300 Euro: Zehn Jugendliche in Brüssow entwickeln ein Konzept für einen Jugendclub, mit dem sie die Stadtpolitik überzeugen wollen, dass auch die kleinste Stadt der Uckermark endlich einen Jugendclub bekommt.
3.    Mit 300 Euro: Im Lychener Hort „Kindertraum“ richten Kinder einen Forschungsraum ein. Dafür sammelt ein Projektteam aus Kindern Ideen für die Gestaltung. Bei der Umsetzung helfen die Erwachsenen.
4.    Mit 200 Euro: Die Schülerinitiative des Gymnasiums Templin für Toleranz und gegen Diskriminierung, wird einen Adventskalender für Toleranz starten. An jedem Schultag im Dezember gibt es Aktionen zu religiösen, kulturellen und politischen Themen rund um das Weihnachtsfest. Landrätin Karina Dörk gab spontan 100 Euro dazu, damit alle Preisträger gleich behandelt werden.

In dem Wettbewerb waren Kinder und Jugendliche aus der Uckermark aufgerufen, ihre Projektideen bei der Bürgerstiftung einzureichen. Entscheidendes Kriterium war, dass die Ideenfindung hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen ausging und sie auch bei der Umsetzung die wichtigsten Akteure sein werden.

Der Ideenwettbewerb wurde vom Lokalen Aktionsplan Uckermark gefördert. Für die Umsetzung der Ideen stellt die Bürgerstiftung insgesamt 1.200 Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus den Kapitalerträgen des Kinderrechte-Fonds der Bürgerstiftung Barnim Uckermark. Die Jury bestand aus 11 Kindern und Jugendlichen, die die 14 eingereichten Projektideen in einem zweitägigen Workshop intensiv beleuchteten.

Das Geld reichte nicht für alle Ideen, die die Jury für gut befand. Deshalb vergab die Jury einen Sonderpreis mit 100 Euro an die Lilo aus Fergitz. Das achtjährige Mädchen möchte die Menschen in seiner Umgebung dazu bringen, über ihr Umweltverhalten nachzudenken und dazu ein kleines „Buch für eine bessere Welt“ herstellen. Eine weitere Idee der Jury: Für die Jugendfeuerwehr in Naugarten und für die Spielplatzinitiative in Gartz wurde unter den Anwesenden des Demokratiefestes Geld gesammelt.

Karina Dörk (CDU), uckermärkische Landrätin und Schirmherrin des Ideenwettbewerbs sagte in ihrer Festrede: „Immer wieder hört man, dass Kinder und Jugendliche sich nicht für Demokratie und Gesellschaft interessieren. Das stimmt so nicht, denn die Vielzahl der Projektideen zeigt, wie aktiv Kinder und Jugendliche über ihre Heimat, ihre Lebensbedingungen und über Möglichkeiten nachdenken, Dinge zu verändern.“

Marieta Böttger, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung: „Mit dem Ideenwettbewerb möchte die Bürgerstiftung Kindern und Jugendlichen neue Horizonte eröffnen und ihr Selbstvertrauen stärken. Mit Kreativität und Engagement können sie sich Gehör verschaffen und viel bewegen.“

Die Arbeit des Kinderrechte-Fonds der Bürgerstiftung Barnim Uckermark kann durch Zustiftungen und Spenden unterstützt werden.

Fragen zum Ideenwettbewerb beantwortet Katja Neels vom Projektbüro Prenzlau.

Die Bewerbungsunterlagen mit einer Checkliste für Kinder und Jugendliche befinden sich in unserem  Downloadbereich. (ganz unten)