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SUMMARY:Film "Olfas Töchter" und Gespräch über Frauen im (Rechts)Extremismus
DESCRIPTION:Die externe Koordinierungs- und Fachstelle Lokaler Aktionsplan (LAP) Demokratie Uckermark der Bürgerstiftung Barnim Uckermark zeigt in Kooperation mit dem Kulturhaus Kino Brüssow den Dokumentarfilm „Olfas Töchter“ und lädt im Anschluss zu einem Gespäch über Frauen im Extremismus ein. \n23. April 2024\, 18:30 Uhr\nPrenzlau\, Friedrichstraße 15/17 (ehem. Haushaltswarengeschäft Buse)\nEintritt Frei \nEin Film gegen menschenfeindliche Ideologien …\n„Olfas Töchter“ ist ein Dokumentarfilm über eine Mutter\, die in Tunesien zweifelhafte Berühmtheit erlangte\, weil sich ihre beiden älteren Töchter Rahma und Ghofrane dem Islamischen Staat (IS) in Libyen anschlossen. Beide heirateten IS-Extremisten\, Ghofrane bekam selbst eine Tochter. Olfa Hamrouni rief ihre beiden Töchter im Fernsehen auf\, nach Tunesien zurückzukommen. Doch waren diese mittlerweile in Libyen festgenommen worden. Sie wurden zu langen Haftstrafen verurteilt\, die sie noch immer verbüßen. Vor ihrem Übertritt zum militanten Islamismus waren die Mädchen in der Metal-Szene unterwegs\, schminkten sich und besuchten Partys. Doch nach ­einem Gespräch mit einem radikalen Imam trugen sie Schleier und gaben sich streng religiös. Den Hijab zu tragen und lauthals die Scharia zu preisen\, war in ­Zeiten der Arabellion ab 2011 Ausdruck der Revolte\, weil es verboten war.\nDie zentrale Frage des Films lautet: Warum schließen sich Frauen einer extrem menschenfeindlichen Ideologie an und werden nicht selten zu deren vehementesten Vertreterinnen? In einer Art cineastischer Familienaufstellung\, die ebenso realistisch wie artifiziell ist\, reflektiert der Film über eines der gewalttätigsten Phänomene unserer Zeit. (Quelle: Amnesty International)\n„Olfas Töchter“. Frankreich\, Tunesien\, Deutschland\, Saudi-Arabien 2023. Regie: Kaouther Ben Hania\, mit Olfa Hamrouni\, Tayssir Chikhaoui u. a. \nUnd nach dem Film …\nFrauen im Extremismus – das ist ein häufig übersehenes Thema. Doch was treibt ausgerechnet junge Frauen in den Extremismus? Anhand des Films „Olfas Töchter“\, der die Radikalisierung junger Frauen im Islamismus thematisiert\, wollen wir uns gemeinsam austauschen\, inwiefern solche Radikalisierungsprozesse auch auf den Rechtsextremismus übertragbar sind. Welche strategische Funktion übernehmen Frauen im politischen Extremismus ein? Inwiefern bereiten eigene Gewalterfahrungen und lokale Gelegenheitsstrukturen den Nährboden für eine Radikalisierung? Und was können pädagogische Ansatzpunkte einer Bearbeitung sein? Darüber wollen wir mit Thorben Petters von der Fachstelle Rechtsextremismusprävention von cultures interactive e.V. ins Gespräch kommen. \nDie Veranstaltung wird gefördert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.
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